Autor: Claudia Herling

iphiGenia Gender Design Award 2018: Ausschreibung

bis 1. April 2018 Hiermit rufen wir dazu auf, dem international Gender Design Network/iGDN Vorschläge zu möglichen Preisträgerinnen oder Preisträgern des „iphiGenia Gender Design Award/iGDA“ 2018 zu senden. Einreichungen können aus allen Design-Bereichen erfolgen: Produkt, Typografie, Zeichen- und Orientierungssysteme, Public Design, Licht ebenso wie neue digitale und mediale Entwicklungen, Mode, Ausstellungen, Service-Design usw. Ausgezeichnet werden können aber genau so gut scharfsinnige Design- und Werbe-Kampagnen sowie Forschungsprojekte – unbedingte Bedingung ist lediglich, dass gender-sensibel gestaltet wird. Dieser gesellschaftlich ebenso wie für die Entwicklung klugen Designs wichtige Preis, mit dem 2017 sehr erfolgreich das New Yorker Unternehmen „Thinx“ und die Kopenhagener Agentur „Mindshare Denmark“ gewürdigt wurden, wird in zwei Kategorien vergeben: der „iphiGenia Gender Design Award Evolution“, zeichnet Unternehmen, Agenturen oder andere Initiativen aus, die ein komplexes und dementsprechend überzeugendes Gesamtkonzept hinsichtlich ihrer Gender-Sensibilität, gepaart mit hoher Designkompetenz, vorweisen können und sich ausdrücklich und formvollendet für die Sache dieser Auszeichnung einsetzen. Mit dem „iphiGenia Gender Design Award Revolution“ wird ein spezielles Produkt (darunter fallen ebenso Kampagnen, Kommunikationen, Digitales, Services und Forschung etc.) prämiert, das Geschlechtersensibilität und kluges …

Neues Buch von Uta Brandes: Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie

Board of International Research in Design Die Auseinandersetzung mit Geschlecht als sozialer Konstruktion ist in sehr vielen Wissenschaftsbereichen seit Jahrzehnten state of the art. Im Design ist die Einbeziehung der Kategorie Gender allerdings noch immer fast ein blinder Fleck. Das ist merkwürdig, weil Design ja den ganz gewöhnlichen Alltag überall und jederzeit bestimmt, und damit auch die in diesem Alltag handelnden Subjekte. Und diese Interaktion zwischen Menschen und Dingen findet unabdingbar „gendered“ statt. Das vorliegende Buch setzt sich erstmals mit den essentiellen Fragen von Gender im Design theoretisch wie praktisch auseinander: Es erörtert die grundsätzliche Notwendigkeit der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und es stellt exemplarisch Design(forschungs)projekte zu diesem wichtigem Thema vor. Uta Brandes ist die erste Professorin, die explizit Gender & Design bis vor kurzem an der Köln International School of Design lehrte. Sie berät Unternehmen in Gender & Design-Fragen, ist Co-Gründerin und Vorsitzende des international Gender Design Network und betreut zahlreiche Projekte, insbesondere in Hong Kong, China und Japan. Uta Brandes: »Das vorliegende Buch fokussiert Gender im Kontext von Design. Die umherschweifenden …

CfP Konferenz Gender & IT am 14./15. Mai 2018 in Heilbronn

  Call for Papers zur  Konferenz Gender & IT am 14./15. Mai 2018 in Heilbronn – bis zum 31. Oktober 2017: Einreichung Poster oder Langbeiträge Die Förderung von Genderperspektiven im digitalen Wandel ist nach wie vor eine große Herausforderung. Was sind vielversprechende und innovative Interventionen und wo liegen die Interessensbereiche? Wie können Wissenschaft und Praxis kooperieren, um problematische Vergeschlechtlichungen zu vermeiden? Wie kann der gegenseitige Austausch von Gender-Wissen und IT-Expertise wirksam gestaltet werden?  Im Rahmen dieser Konferenz sollen inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert werden, um den digitalen Wandel geschlechtergerecht zu gestalten. Forschende in der HCI- und der Designforschung, den Science and Technology Studies, den Gender Studies, der Informatik und verwandter Bereiche aus Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Forschungsabteilungen von Unternehmen sind eingeladen, Beiträge einzureichen. Themen können sein: Organisationskulturen in der IT Gender und VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) Agile Methoden und Gleichstellung der Geschlechter Ubiquitous Computing De-Gendering IT DevOps und Gender Gender-sensitives IT-Design Experience Design Geschlecht & HCl Gender und Diversity in der Informatik Gender-Ansätze in IT-Projekten Gender & IT / Training / Bildung Der Konferenzband …

Ausschreibung des Preises „Die Aufmüpfige Frau 2018“

Nur wer querdenkt, kann die Richtung ändern! Die „Stiftung Aufmüpfige Frauen“ zeichnet Frauen alle zwei Jahre für ihr feministisches gesellschaftspolitisches Engagement aus. Aufmüpfigkeit verlangt Zivilcourage und kann sich provokativ und laut, aber auch leise und nachdenklich äußern. Sie kann das Leben spannend machen und dem Feminismus ein persönliches Gesicht verleihen. Mischen Sie sich ein! Der Preis ist mit 3.000 € ausgestattet und wird in einer öffentlichen Feier verliehen. Weitere Informationen www.stiftung-aufmuepfige-frauen.de. Die Preisträgerin 2018 kann eine Einzelperson oder eine Gruppe sein, die sich auszeichnet durch: eine feministische solidarische Grundhaltung ein couragiertes Engagement für Frauenbelange eine wegweisende Eigenständigkeit. Bitte senden Sie uns Ihren Vorschlag mit folgenden Unterlagen (im Umfang von 3 bis 5 Seiten) Beschreibung der feministisch-aufmüpfigen Aktivitäten Lebenslauf Empfehlungsschreiben/Referenzen bis zum 31.10.2017 an info@stiftung-aufmuepfige-frauen.de. Wir freuen uns über bundes- und europaweite Vorschläge. Die Entscheidung trifft der Stiftungsvorstand. Außer der Eingangsbestätigung Ihres Vorschlags erhalten Sie eine Zwischennachricht über die engere Auswahl. Ansprechperson: Sigrid Metz-Göckel  

Mindshare Denmark

„Unisex gibt es nicht“: Interview mit Uta Brandes im Deutschlandfunk

Neuer Preis für geschlechtersensibles Design Rosa Puppen, kantige Autos, einseitige Agenturbilder: Im Design von Alltagsdingen spiegeln sich die Geschlechterstereotype ihrer Gestalter. Das Gender Design Network prämiert nun die positiven Gegenentwürfe. „Wir möchten etwas, was alle ansprechen kann“, so Initiatorin Uta Brandes im Dlf. Uta Brandes im Corsogespräch mit Susanne Luerweg Beitrag im Deutschlandfunk nachhören mehr zum iphiGenia-Designpreis auf iphiGenia.genderdesign.org

Forschungsmagazin Ruperto Carola: Frau & Mann

Ausgabe 10 · Juli 2017 des Forschungsmagazins Ruperto Carola der Universität Heidelberg widmet sich dem Thema Frau & Mann: „Im Mai 1900 öffneten sich erstmals die Tore der Universität Heidelberg für vier Frauen, die sich für ein Studium an der Ruperto Carola einschreiben wollten. Heute gehören Frauen selbstverständlich zum Bild der Universität. Dennoch: Die Fragen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Beziehung von Frau und Mann haben ihre Relevanz nicht verloren – weder im akademischen Kontext noch auf den Ebenen von Sexualität, Partnerschaft und Gesellschaft. Die aktuelle Ausgabe unseres Forschungsmagazins widmen wir daher dem Schwerpunktthema FRAU & MANN.“ alle Beiträge als PDF zum Download unter https://www.uni-heidelberg.de/rupertocarola/

W&V: Frauen als Agenturchefs: Was machen sie besser?

Das Interview in der  W&V beschäftigt sich mit der Frage, ob Frauen die besseren Agenturchefs sind: „75 Prozent der Chefs bei Brand Union sind weiblich. W&V wollte wissen, wie sich das auf die Kultur auswirkt und ob’s bei manchen Kunden trotzdem einen Quoten-Mann braucht.“ https://www.wuv.de/agenturen/frauen_als_agenturchefs_was_machen_sie_besser