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CfP Konferenz Gender & IT am 14./15. Mai 2018 in Heilbronn

  Call for Papers zur  Konferenz Gender & IT am 14./15. Mai 2018 in Heilbronn – bis zum 31. Oktober 2017: Einreichung Poster oder Langbeiträge Die Förderung von Genderperspektiven im digitalen Wandel ist nach wie vor eine große Herausforderung. Was sind vielversprechende und innovative Interventionen und wo liegen die Interessensbereiche? Wie können Wissenschaft und Praxis kooperieren, um problematische Vergeschlechtlichungen zu vermeiden? Wie kann der gegenseitige Austausch von Gender-Wissen und IT-Expertise wirksam gestaltet werden?  Im Rahmen dieser Konferenz sollen inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert werden, um den digitalen Wandel geschlechtergerecht zu gestalten. Forschende in der HCI- und der Designforschung, den Science and Technology Studies, den Gender Studies, der Informatik und verwandter Bereiche aus Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Forschungsabteilungen von Unternehmen sind eingeladen, Beiträge einzureichen. Themen können sein: Organisationskulturen in der IT Gender und VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) Agile Methoden und Gleichstellung der Geschlechter Ubiquitous Computing De-Gendering IT DevOps und Gender Gender-sensitives IT-Design Experience Design Geschlecht & HCl Gender und Diversity in der Informatik Gender-Ansätze in IT-Projekten Gender & IT / Training / Bildung Der Konferenzband …

GEWINN - Bild mit Menschen und Roboter

Gender in der Informatik – ein GEWINN für alle!

Ab sofort ist das Verbundprojekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN)“ unter www.gender-wissen-informatik.de online erreichbar. Die Website bündelt alle Informationen, Termine und Bekanntmachungen rund um das Projekt und bietet zudem die Vernetzung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Alles GEWINN-Bildmaterial ist Eigentum des Kompetenzzentrums.

Call for Papers – IZGOnZeit

Eine neue Ausgabe der Onlinezeitschrift des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG) befindet sich in Vorbereitung. Wir möchten Sie bitten, sich daran zu beteiligen! IZGOnZeit wird in einem neuen Format im Open Journal System (OJS) erscheinen. Gerichtet ist sie an Leserinnen und Leser, die sich in den unterschiedlichsten Kontexten mit Fragen der Geschlechterforschung beschäftigen. IZGOnZeit bietet eine Plattform zur Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge sowie aktueller Informationen über Aktivitäten und praxisorientierte Entwicklungen im Bereich der Geschlechterforschung. Hier gibt es zudem Raum für Berichte mit Bezug zur Gleichstellungsarbeit. Beiträge können zu folgenden Rubriken eingereicht werden: Wissenschaftliche Aufsätze Berichte aus laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekten Diskussionsbeiträge Personalia Rezensionen Neuerscheinungen Tagungs- und Veranstaltungsberichte Veranstaltungshinweise und Tagungsankündigungen Sonstige (Kurz-)Mitteilungen Ein Aufsatz sollte ca. 35.000 bis 50.000 Zeichen umfassen, das entspricht in der formatierten Version 10 bis 15 Seiten. Kürzere Beiträge sind in allen Rubriken willkommen. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 30. April 2017. Beiträge können Sie direkt an die Redaktion schicken (izgonzeit@uni-bielefeld.de).   http://www.uni-bielefeld.de/IZG/ und http://www.uni-bielefeld.de/IZG/pdf/2017/Call_IZGOnZeit.pdf

Vorschläge: iphiGenia Design Award

– Die neue Auszeichnung des international Gender Design Network/iGDN für geschlechter-sensible Gestaltung – Nun gibt es sie endlich: Die Auszeichnung für das Design, das ebenso aufmerksam und wie mutig mit den Differenzen und Gemeinsamkeiten der Geschlechter umgeht und kluge, umsichtige Gestaltung entwickelt. Deshalb werden hiermit alle Menschen aufgerufen, Vorschläge für preiswürdiges Design an das iGDN zu senden – und zwar bis zum 28. April 2017. Einreichungen können aus allen Design-Bereichen erfolgen: Produkte, Typografie, Zeichensysteme und Wegweiser, Gestaltung im öffentlichen Raum, Licht ebenso wie neue digitale und mediale Entwicklungen, Mode, Ausstellungen, Service-Design usw. Ausgezeichnet werden können aber genau so gut scharfsinnige Design- und Werbe-Kampagnen – Bedingung ist lediglich, dass der Gestaltung ihr Bewusstsein und ihr Bemühen anzumerken ist, sich mit Gender auseinandergesetzt und eine entsprechend kompetente Gestaltung hervorgebracht zu haben. Denn zwangsläufig muss jedes Design mit den Unterschieden oder auch den Möglichkeiten der mittlerweile recht vielfältigen Geschlechter umgehen. Was dummerweise meist nur im Rahmen von Klischees und überlieferten Vorurteilen geschieht und entsprechende Machtverhältnisse und Missverständnisse zwischen den Geschlechtern nur noch verschärft. Auch das Design beteiligt sich …

Ausschreibung: Gender Pricing Studie

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat in Öffentlicher Ausschreibung gemäß § 3 Abs. 1 S. 1 VOL/A einen Auftrag zur Durchführung einer Studie zum Thema „Gender Pricing in Deutschland“ zu vergeben. Das Thema Gender Pricing ist in den Medien stark präsent und wird in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Gender Pricing beschreibt das Phänomen der geschlechtsspezifischen Preisgestaltung bei Produkten und Dienstleistungen. Einzelne Untersuchungen, wie z.B. die der Verbraucherzentrale Hamburg zeigen, dass Frauen insbesondere für Kosmetik- und Pflegeprodukte, für haushaltsnahe Dienstleistungen (z.B. Reinigung) sowie für Frisuren zwischen 15% und 94% mehr als Männer bezahlen (Verbraucherzentrale Hamburg 2015). Da Frauen häufig weniger verdienen als Männer, sind sie von höheren Preisen für alltägliche Waren und Dienstleistungen besonders hart getroffen. Gender Pricing betrifft aber nicht nur Frauen, auch Männer können bei Warenpreisen benachteiligt werden (z.B. belegt eine US-Studie Mehrkosten für Männerunterwäsche). Das AGG verbietet nicht nur Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch im Bereich des Zivilrechts bei sog. Massengeschäften. Während allerdings schon viele empirische Studien zu Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts im Arbeitsmarkt durchgeführt wurden, fehlen wissenschaftliche Untersuchungen zu Diskriminierungen in Waren- …