Alle Artikel in: Event

events and conferences about gender and design

Save the Date: iGDA Award Ceremony

The winners in the two categories of the new iphiGenia Gender Design Award/iGDA for outstanding gender-sensitive design have been selected: the iGDA Evolution goes to young New York-based company thinx and their innovative products for “real menstruating humans”. The agency Mindshare Denmark will be honoured with the iGDA Revolution for their Image Hack campaign that challenges stereotypical imagery associated with women. The award is presented by the international Gender Design Network/iGDN. The public awards ceremony with representatives of the two award-winning companies will take place on 12 October 2017 at 7pm at the Cologne Museum of Applied Arts/MAKK. Further enquiries/pictures/interviews: http://iphigenia.genderdesign.org/

GEWINN - Bild mit Menschen und Roboter

Gender in der Informatik – ein GEWINN für alle!

Ab sofort ist das Verbundprojekt „Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik (GEWINN)“ unter www.gender-wissen-informatik.de online erreichbar. Die Website bündelt alle Informationen, Termine und Bekanntmachungen rund um das Projekt und bietet zudem die Vernetzung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Alles GEWINN-Bildmaterial ist Eigentum des Kompetenzzentrums.

Vorschläge: iphiGenia Design Award

– Die neue Auszeichnung des international Gender Design Network/iGDN für geschlechter-sensible Gestaltung – Nun gibt es sie endlich: Die Auszeichnung für das Design, das ebenso aufmerksam und wie mutig mit den Differenzen und Gemeinsamkeiten der Geschlechter umgeht und kluge, umsichtige Gestaltung entwickelt. Deshalb werden hiermit alle Menschen aufgerufen, Vorschläge für preiswürdiges Design an das iGDN zu senden – und zwar bis zum 28. April 2017. Einreichungen können aus allen Design-Bereichen erfolgen: Produkte, Typografie, Zeichensysteme und Wegweiser, Gestaltung im öffentlichen Raum, Licht ebenso wie neue digitale und mediale Entwicklungen, Mode, Ausstellungen, Service-Design usw. Ausgezeichnet werden können aber genau so gut scharfsinnige Design- und Werbe-Kampagnen – Bedingung ist lediglich, dass der Gestaltung ihr Bewusstsein und ihr Bemühen anzumerken ist, sich mit Gender auseinandergesetzt und eine entsprechend kompetente Gestaltung hervorgebracht zu haben. Denn zwangsläufig muss jedes Design mit den Unterschieden oder auch den Möglichkeiten der mittlerweile recht vielfältigen Geschlechter umgehen. Was dummerweise meist nur im Rahmen von Klischees und überlieferten Vorurteilen geschieht und entsprechende Machtverhältnisse und Missverständnisse zwischen den Geschlechtern nur noch verschärft. Auch das Design beteiligt sich …

ckster – Gender-Hacking

CKSTER Festival – Gender-Hacking

CKSTER Festival Gender-Hacking als Design-Strategie und Methode Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsfestival in Bern vom 9. – 11. März 2017 ckster ist ein Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsfestival in Bern. Das Festival untersucht Hacking als kreative Gestaltungs- und Lösungsstrategie im Kontext von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Kultur, Technologie und Wissenschaft. Mit Ausnahme des Speeddating und des Maskenballs finden alle Beiträge im Erdgeschoss des Westflügels im PROGER statt. Speeddating und Maskenball finden im Frauenraum, Reitschule statt. Alle Vorträge und Workshops sind kostenlos. Workshops sowie Festival Dinner bitte anmelden.   Hacking als Kulturstrategie Hacking ist eine experimentelle und kreative Problemlösungsstrategie, welche die Grenzen des Machbaren untersucht und neu setzt. Hacking ist eine Strategie, welche sich eine Vielzahl von Methoden zunutze macht und, obwohl der Begriff populär konnotiert und im IT verortet ist, eine lange Tradition in der Kulturproduktion besitzt. Hacking bezeichnet grundsätzlich den Vorgang, sich die Sprache eines Systems anzueignen, Schnittstellen zu erkennen und sich Zugang zu eben jenem System zu verschaffen, um es nach den eigenen sowie gesellschaftsrelevanten Wünschen und Fähigkeiten umzugestalten. Ein Hack untersucht ein System auf seine …

BÄM! Talks im Solution Space

And She Was Like: BÄM! Der zweite BÄM! Talk findet am 13. Februar 2017 um 19 Uhr statt: Netzwerke und ihre Wirksamkeit – Warum Frauen gerade von generationenübergreifenden Netzwerken profitieren. Ein Generationengespräch zwischen Marlies Hesse und Tina Groll Warum überhaupt netzwerken? Ohne berufliche Netzwerke, persönliche und soziale Kontakte können wir heutzutage scheinbar nicht (zufrieden) leben. Der berufliche Erfolg – Fuß fassen und „den Aufstieg“ schaffen – hängt nicht allein von der Leistung ab, so scheint es. Besonders für Selbständige sind Kontakte und Netzwerke geradezu überlebenswichtig. So stellen sich unausweichlich folgende Fragen: Wie wichtig sind Netzwerke und Mentorenschaften? Welche Formen von Netzwerken gibt es? Worin unterscheiden sich Männer- und Frauennetzwerke? Warum sind Frauennetzwerke häufig immer noch nicht so wirksam wie Männernetzwerke? Was können wir ändern? Was sind die Visionen für neue Formen von Netzwerken mit dem besonderen Fokus auf den Austausch zwischen verschiedenen Frauengenerationen? Und wie sehen Probleme und Schwachstellen von Frauennetzwerken aus? Wie baut man ein Netzwerk auf und was braucht es, um erfolgreich zu sein? Diesen Fragen wollen wir uns im Gespräch mit Marlies …

Ringvorlesung Gender Change | Vortrag Dr. Fred Meier-Menzel

Im Rahmen der Ringvorlesung Gender Change hält Dr. Fred Meier-Menzel den Vortrag Vom Aktmodell zur Aktivistin – die doppelte Kolonisierung des weiblichen Körpers in Ägypten. Dr. Meier-Menzel ist Mitglied ist Professorin an der German University in Cairo und Mitglied im iGDN. Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag! Veranstaltungsort : Haus der Universität Schadowplatz 14 40212 Düsseldorf 23.01.2017 18:30 – 20:00 Uhr Dr. Fred Meier-Menzel Berlin, German University in Cairo Vom Aktmodell zur Aktivistin – die doppelte Kolonisierung des weiblichen Körpers in Ägypten Übersicht zur gesamten Ringvorlesung (Universität Düsseldorf)

Gender und Design in Aktion: Rückblick zur Jahrestagung iGDN 2016

Vom 30.11.2016 bis 1. 12.2016 fand die iGDN-Jahrestagung an der TU Chemnitz statt. Gastgeber war dieses Mal die dort ansässige und vom BMBF geförderte Nachwuchsforschungsgruppe Miteinander, dessen Ziel und Aufgabe es ist, gemeinsam mit Nutzer_innen bedarfs- und alltagsgerechte Anwendungen für das »Internet of Things« (IoT) zu entwickeln. In Kooperation mit dem iGDN haben sich gut 60 Teilnehmer_innen in vier Workshops dem Geschlechteraspekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln – aus der Perspektive der Designforschung, der User Experience, des demografischen Wandels oder der Demokratisierung von Technologie – genähert. Die Diskussionen gingen jedoch weit über diese Themen hinaus. Gemeinsame Überlegungen, wie man in der Technologieentwicklung Geschlechterklischees vermeiden kann, wie die bestehende Geschlechterbinarität überwunden werden kann sowie über die Möglichkeiten, der Ungleichverteilung geschlechterbezogener Definitions- und Handlungsmacht in der Forschung und  Nutzung entgegenzuwirken, führten zu grundlegenden Fragestellungen im Umgang mit Vielfalt – nicht nur im Hinblick auf weitere soziale Kategorien, sondern auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen. Das zeigten die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops, die am zweiten Tag vor allen Teilnehmenden präsentiert und anschließend gemeinsam diskutiert wurden. Im Workshop …

Ringvorlesung GENDERCHANGE

Geschlechterforschung zwischen Innovation und Backslash von Oktober 2016 – Februar 2017, jeder 2. Montag an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf / Haus der Universität Vortragsreihe aus innovativen Forschungsprojekten zu Gender und Geschlechterverhältnissen in Gesellschaft, Kultur, Politik, Medien und historischen Prozessen der Moderne. Vorträge in der Übersicht / Plakat (PDF): Veranstaltungsort für alle Termine: Haus der Universität Schadowplatz 14 40212 Düsseldorf Veranstaltungstermine: 24.10.2016 18:30 – 20:00 Uhr Grußworte Dr. Anja Vervoorts Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Prof. Dr. Annette Schad-Seifert Prodekanin der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Eröffnungsvortrag Dr. Iris Koall Wirtschaftswissenschaftlerin, Supervisorin, Wuppertal „Das ist mir alles irgendwie bekannt …“ Erfahrungen & Reflexionen zur Bedeutung der Genderforschung in der Beratungspraxis an Hochschulen 07.11.2016 18:30 – 20:00 Uhr Dr. Georg Barzel blv consult GbR, Hamburg Allen Gleichen das Gleiche – Über den Umgang mit „Vielfalt“ in der Praxis von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen 21.11.2016 18:30 – 20:00 Uhr Prof. Dr. Michael Meuser Technische Universität Dortmund Zwischen Erwerbsarbeit und Familie. Zum Wandel männlicher Lebenslagen. 05.12.2016 18:30 – 20:00 Uhr Prof. Dr. Annette Schnabel Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf „Feministinnen stören die natürliche Ordnung“ – …

ARBEIT 4.0 – BLIND SPOT GENDER

3. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Wann: 22. September 2016   Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin | Haus 1 | Hiroshimastraße 17 | 10785 Berlin   Die Diskussion um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt ist in vollem Gange. Die Geschlechterperspektive bleibt allerdings meist noch ausgeklammert und damit ein „Blind Spot“. Dabei ist es immens wichtig, die Auswirkungen der Digitalisierung auch im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter zu analysieren. Ein Beispiel: Bereits heute verdienen Frauen – bezogen auf den durchschnittlichen Bruttostundenlohn – gut ein Fünftel weniger als Männer. Dass diese Lohnungerechtigkeit durch die Digitalisierung abnimmt, ist keinesfalls selbstverständlich. Studien belegen, dass die Lohnlücke beispielsweise in der Berliner Startup-Szene noch höher ausfällt. Durch die Digitalisierung sind nicht nur (männlich geprägte) Industriezweige betroffen – Stichwort: Industrie 4.0 –, sondern auch weiblich dominierte Branchen. Plattformen wie Helpling und andere verändern beispielsweise die Arbeitsverhältnisse im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Gleichzeitig wandeln sich Unternehmensstrukturen und -kulturen, wodurch Geschlechterklischees in der Arbeitswelt aufgebrochen werden könnten. Offene Fragen bleiben: Inwiefern reproduzieren neue Wirtschaftsformen die Geschlechterverhältnisse? Wie …