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CKSTER Festival – Gender-Hacking

ckster – Gender-Hacking

CKSTER Festival Gender-Hacking
als Design-Strategie und Methode

Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsfestival in Bern vom 9. – 11. März 2017

ckster ist ein Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsfestival in Bern. Das Festival untersucht Hacking als kreative Gestaltungs- und Lösungsstrategie im Kontext von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Kultur, Technologie und Wissenschaft.

Mit Ausnahme des Speeddating und des Maskenballs finden alle Beiträge im Erdgeschoss des Westflügels im PROGER statt. Speeddating und Maskenball finden im Frauenraum, Reitschule statt.

Alle Vorträge und Workshops sind kostenlos.
Workshops sowie Festival Dinner bitte anmelden.

 


Termin:
9. – 11. März 2017

Ort:
PROGER Bern
Zentrum für Kulturproduktion
Waisenhausplatz 30
3011 Bern

Anmeldung:
info@ckster.org

Hacking als Kulturstrategie Hacking ist eine experimentelle und kreative Problemlösungsstrategie, welche die Grenzen des Machbaren untersucht und neu setzt. Hacking ist eine Strategie, welche sich eine Vielzahl von Methoden zunutze macht und, obwohl der Begriff populär konnotiert und im IT verortet ist, eine lange Tradition in der Kulturproduktion besitzt. Hacking bezeichnet grundsätzlich den Vorgang, sich die Sprache eines Systems anzueignen, Schnittstellen zu erkennen und sich Zugang zu eben jenem System zu verschaffen, um es nach den eigenen sowie gesellschaftsrelevanten Wünschen und Fähigkeiten umzugestalten. Ein Hack untersucht ein System auf seine Möglichkeiten und Potenzial und erweitert und überprüft dessen ursprüngliche Bestimmung. Hacking darf nebst seinem Potenzial für kreative Lösungen, um die Sichtweise ergänzt werden, dass Systeme nie als abgeschlossen, sondern stets als weiterentwickelbar verstanden werden. Somit hat Hacking das Potenzial, Zugang zu schaffen explorativ und spekulativ Neues zu erkunden und erdenken.

Die dritte Ausgabe von CKSTER widmet sich Gender als Struktur und System und Hacking als mögliche Unruhestifterin dieser Ordnung. Gesellschaftliche wie technologische Entwicklungen schufen in den letzten Jahren neue Möglichkeiten und Voraussetzungen für den Ausdruck und die Schaffung von Identitäten und Körperlichkeiten. Die Möglichkeiten der Performance und Transformation von Genderidentitäten haben sich verändert und erweitert. Wie verhalten sich neue und alte Technologien zur (Re-)Produktion von Geschlecht und Geschlechtlichkeiten? Wie greift Hacking in die binäre Geschlechtervorstellung ein und welche neuen und historischen Gegenentwürfe inspirieren unseren Umgang mit der Geschlechterordnung?

Das Festival will den laufenden Gender Diskurs um eine spielerische, lustvolle und experimentierfreudige Komponente ergänzen und dabei auch das Thema niederschwellig zugänglich machen. Dabei soll das Potenzial für Design- und Kulturproduktion gemeinsam mit den Referierenden und Besuchenden untersucht und abgesteckt werden.

Weitere Informationen

ckster: Gender Hacking