Alle Artikel mit dem Schlagwort: gender

Neues Buch von Uta Brandes: Gender Design – Streifzüge zwischen Theorie und Empirie

Board of International Research in Design Die Auseinandersetzung mit Geschlecht als sozialer Konstruktion ist in sehr vielen Wissenschaftsbereichen seit Jahrzehnten state of the art. Im Design ist die Einbeziehung der Kategorie Gender allerdings noch immer fast ein blinder Fleck. Das ist merkwürdig, weil Design ja den ganz gewöhnlichen Alltag überall und jederzeit bestimmt, und damit auch die in diesem Alltag handelnden Subjekte. Und diese Interaktion zwischen Menschen und Dingen findet unabdingbar „gendered“ statt. Das vorliegende Buch setzt sich erstmals mit den essentiellen Fragen von Gender im Design theoretisch wie praktisch auseinander: Es erörtert die grundsätzliche Notwendigkeit der Einbeziehung von Gender in den Designprozess, und es stellt exemplarisch Design(forschungs)projekte zu diesem wichtigem Thema vor. Uta Brandes ist die erste Professorin, die explizit Gender & Design bis vor kurzem an der Köln International School of Design lehrte. Sie berät Unternehmen in Gender & Design-Fragen, ist Co-Gründerin und Vorsitzende des international Gender Design Network und betreut zahlreiche Projekte, insbesondere in Hong Kong, China und Japan. Uta Brandes: »Das vorliegende Buch fokussiert Gender im Kontext von Design. Die umherschweifenden …

iGDN empfiehlt: Play Gender Linke Praxis – Feminismus – Kulturarbeit

Play Gender Linke Praxis – Feminismus – Kulturarbeit Fiona Sara Schmidt / Torsten Nagel / Jonas Engelmann (Hg.) Aktivismus und Pop haben ein Geschlecht Was passiert, wenn Theorie auf popkulturellen Alltag trifft? Wenn linke Aktivist_innen sich mit Feminismus und Queer Theory auseinandersetzen? Wie können feministische Konzepte in der Praxis genutzt werden – beim Veranstalten von Konzerten, dem Dreh emanzipatorischer Filme, der Organisation von Partys oder im Alltag? »Play Gender« stellt aktivistische, (queer-)feministische Ansätze und Interventionen im popkulturellen und im politischen Feld vor, ganz bewusst auch solche von Männern. Das Buch versammelt Beiträge zum Älterwerden im Pop, zu Critical Whiteness, Sexismus in der radikalen Linken und Gender in der Clubkultur. Darüber hinaus berichten Aktivist_innen von Orten wie dem Leipziger Conne Island, von Aktionen wie dem Slutwalk, von ihren Projekten und Erfahrungen, und Kulturschaffende geben ganz praktische Ratschläge für das eigene Arbeiten. In Gesprächsrunden wird diskutiert, was feministische Medienarbeit leisten und wie politisch das Theater sein kann. Im Fokus steht nicht nur die Frage, was Generatio­nen dabei verbindet, sondern auch, ob und wie Interven­tionen im Feld Feminismus und …

„Zaha Hadid: It’s a Man’s World – with one Woman“

It’s a Man’s World – with one Woman Zaha Hadid was one of the extremely few female architects who after long battles was “admitted” to join the male superstars of architecture. So far she is the only woman who received the Pritzker Prize, known as the “Nobel” prize in architecture! We will not list here her enormous body of work (this is to be found in many obituaries, or at www.zaha-hadid.com), we just want to honour her as a strong, tough, persistent and sometimes even harsh woman with an extremely maverick and headstrong idea of architecture. She was not just the “Lady of the Curves” as the media liked to call her; in her work years back she started off with deconstructivist, radial, spiky designs. Zaha Hadid did not make any concessions, she never rested until her concept got through – or she would let go the building without compromising. (This is not considered to be a typical female attitude at all!) I never met Zaha Hadid, however she played a role in the anecdote …

Rethink! @ designtransfer Berlin

Last Friday, our Rethink!-Exhibition opened in Berlin at designtransfer at the UDK. To begin with the ‘Gender-Talk’, PHD candidates Fred Meyer-Menzel and Michelle Christensen discussed gender issues and perspectives in design with Dr. Barbara Sandow and Prof. Dr. Uta Brandes. The talk continued with the participation of the audience, pointing out once more how deeply all those gender stereotypes are rooted in us, even though specific cases are open to interpretation if and how gender (un)sensitive an object can be regarded.   The exhibition grew with four exhibits by UDK students, and was opened with a short introduction by Prof. Dr. Uta Brandes and the performance of ‘amorphé’. The exhibition will be open 28. April – 15. May, Di – Fr, 10 – 18o’clock. Ilka Schauberg, head of designtransfer, and her team were so fun and easy to work with, thank you very much for the wonderful time in Berlin!   All pictures by Julia Schümann of Wolf Fotografie